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Brauchtum

Fasnacht  •  Chienbäse  •  Uffertsweggen  •  Maisingen  •  Banntag  •  1. August 
Räbeliechtli-Umzug  •  Santichlaus-Ylüte
 
 

 

 
Fasnacht
Bei der Liestaler Fasnacht ist – mit Ausnahme des Chienbäsen-Umzuges  das baslerische Vorbild unübersehbar. Den Auftakt bildet am Fasnachtssonntag der Umzug mit über 70 Gruppen aus dem Baselbiet und dem nahen Schwarbubenland. Vom Stadion Gitterli ziehen traditionelle Cliquen mit Tambouren und Pfeifern, Guggenmusiken, Waggiswagen, Familienzügli usw. ins Stedtli. Durch ihre Kostüme, Laternen, Wagen und Requisiten parodieren sie regionale oder globale Ereignisse des verflossenen Jahres.
 
 
www.fasnacht-liestal.ch

 
    Chienbäse
Einmaliger und unbestrittener Höhepunkt der «Lieschtler Fasnecht» ist und bleibt der «Chienbäsen-Umzug» am Fasnachtssonntagabend um 19.15 Uhr. Hell auflodernde Kienbesen, das sind gebündelte Föhrenscheiter, die wie ein Besen um eine dicke Buchenstange herum befestigt sind, werden auf den Schultern durch die verdunkelte Altstadt getragen. Dazwischen folgen einige funkensprühende, meterhohe Flammen aufwerfende Feuerwagen, welche die Fassaden der Rathausstrasse in ein infernalisches Licht tauchen. Unmittelbar diesem urtümlich wirkenden Feuerbrauch voraus geht seit wenigen Jahrzehnten ein nächtlicher Umzug der Trommler und Pfeifercliquen mit ihren erleuchteten Fasnachtslaternen.
 
www.fasnacht-liestal.ch
www.chienbaese-verein.ch

 
 
Uffertsweggen
Mit dem Banntag in Verbindung steht der Auffahrtsweggen, den die Kinder alljährlich am Auffahrtstag im Rathaushof vom Stadtrat empfangen dürfen. Es handelt sich hierbei um jenes «Wecklein Brot», das schon im 16. Jahrhundert den Liestaler Knaben anlässlich des Bannumgangs ausgehändigt wurde. Während der Banntag nach 1700 auf den Montag vorher verlegt wurde, blieb die Brotspende an Auffahrt bestehen.

 

 
  Maisingen
Maibäume sind urkundlich schon im 13. Jahrhundert belegt. Ihre Existenz reicht jedoch ins griechisch-römische Altertum zurück. Grüne Zweige oder Bäume sind seit altersher als Symbole des neuen Lebens, der Fruchtbarkeit und zum Schutze gegen Krankheiten und böse Geister bekannt und aufgestellt worden. Auch die Kelten sollen beispielsweise damit den Frühling begrüsst haben.
 
Das Schmücken der Brunnstöcke mit bänderverzierten Tannen auf den 1. Mai kann auch im Baselbiet auf eine lange Tradition zurückblicken und soll das Frühlingserwachen der Natur versinnbildlichen. In jüngerer Zeit kam durch die Trachtengruppen das Singen und Tanzen um den Maibaum dazu. Angeregt durch eine Sing- und Volkstanzwoche der Schweizerischen Trachtenvereinigung hatte der damalige Singleiter Jakob Walter, Lehrer in Liestal, im Jahre 1948 die Idee, mit den Liestaler Trachtenleuten ein Maisingen mit Maibaum durchzuführen. Dieser Vorschlag fand Anklang und führte zu einer Neubelebung dieses alten Brauches.
 
Seither wird das Maisingen und –tanzen regelmässig am Sonntag vor dem Banntag durchgeführt, zum ersten Mal 1949 auf dem Zeughausplatz vor dem Heini Strübin-Brunnen, der mit Flieder und Buchenlaub reichlich geschmückt wurde. Der Maibaum ist von der Bürgergemeinde gestiftet und wird von den Trachtenfrauen mit einem Buchskranz und roten und weissen Bändern verziert.
 
Aus Platzgründen wurde später der Standort in die Rathausstrasse vor das Rathaus gewechselt. Die Ambiance im Stedtli ist wie gemacht dafür. Im Anblick der vier Banntagsfahnen, welche bereits am Rathaus flattern, beginnt eine grosse Schar von Trachtenkindern mit Blumen im Haar die Frühlingsfeier. Fröhlich tanzen sie ihre gelernten Volkstänze. Nach den Liedern und Rundtänzen der Trachtenleute zum Klang von Schwyzerörgeli, Klarinette und Bassgeige folgt als krönender Abschluss der Bändertanz. In Liestal tanzen ihn die grösseren Kinder auf die Melodie des Baselbieterliedes. Das Publikum ist jeweils herzlich zum Mitsingen eingeladen.
Das Maisingen wird stets von vielen Schaulustigen verfolgt, und spätestens an diesem Sonntag ist es sichtbar, dass der Frühling endgültig Einzug gehalten hat.


Text und Foto:
Trachtengruppe Liestal, Annarosa Schell und Andreas Wirth

 
    Banntag
Geradezu der höchste weltliche Feiertag der Liestaler Männer und Kinder ist der Banntag: Am Montag vor Auffahrt schreiten sie – akustisch begleitet von Trommel- und Pfeiferklängen sowie vom Knallen aus Vorderladern und Guidenpistolen – in vier Rotten die Stadtgrenze ab, «me goht um’s Baan». Die Männer tragen blumengeschmückte Hüte und einen Spazierstock, der spätestens nach dem «Znünihalt» seine guten Dienste zu erweisen beginnt, trinkt man doch den Wein aus Vier-Deziliter-Gläsern!
Sichere Kunde vom Liestaler Bannumgang hat man seit 1581, doch wird das Umschreiten und Umreiten der Grenze schon 1469 für unsere Gegend «als loblich gewonheit» bezeugt. Vor der Reformation hatte er einen doppelten Sinn, einen religiösen, die Flursegnung, und einen bürgerlichen, die Grenzkontrolle. Nach der Glaubenserneuerung von 1529 blieb nur die zweite Funktion, die über Jahrhunderte wie andere «Gemeinwerke» zur Pflicht aller baslerischen Untertanen gehörte.
 
www.bgliestal.ch

 
   

1. August
Seit 2000 führt die Bürgergemeinde jährlich die offizielle Bundesfeier der Stadt Liestal auf Sichtern durch. Sie findet in traditionellem Rahmen um und in der Chornschüre auf Sichtern statt mit Festwirtschaft, Ansprache, Spielen und musikalischer Unterhaltung. Den Abschluss des Abends bildet ein grosses Feuerwerk.

www.bgliestal.ch


 

 
  Räbeliechtli-Umzug
Dieser jüngere Brauch findet immer im Spätherbst statt. Eine freudig erregte Kinderschar durchquert jeweils das Stedtli oder auch nur einzelne Quartiere. Ein festgelegtes Datum gibt es nicht.
Das aktuelle Datum kann jeweils der Tagespresse entnommen werden.

 
    Santichlaus-Ylüte
Ein winterlicher Lärmbrauch ist das «Santichlaus-Ylüte» am 6. Dezember. Beim Einnachten besammeln sich die Liestaler Kinder mit grossen Kuhglocken und kleinen Schellen in der Allee, um dann unter ohrenbetäubendem Lärm durch die Gassen des «Stedtlis» zu ziehen.

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